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Historie


Chronik Radsportverein Edelweiß e.V Oberhausen

 
Die Gründung des Vereins
Am Sonntag den 19. September 1920 wurde der Radsportverein Oberhausen im Gasthaus "Zum Schiff" gegründet. Erster Vorstand wurde Ignaz Feuerstein. Als Vereinslokal wurde das Gasthaus "Zum Schiff" genannt. Der Jahresbeitrag wurde auf vier Reichsmark festgesetzt. 1924 wurde das erste Radrennen mit Beteiligung eigener Sportler durchgeführt.
 
Der erste Bau einer Radrennbahn
Am 15. Oktober 1949 wurde im Vereinslokal der Bau einer Radrennbahn auf dem Platz des Turnvereins beschlossen. Erster Spatenstich war der 19. November 1949. In Eigenarbeit erstellten die Mitglieder eine Radrennbahn aus Schotter und Teergries. Die Bahn war 300 m lang und hatte eine leichte Kurvenerhöhung. Am 4. Juni 1950 veranstaltete der RSV Oberhausen voller Stolz ein Bahneröffnungsrennen.
 
Ausbau der Radrennbahn
Leider war der Belag der Bahn sehr rau, so dass man in den folgenden Jahren immer wieder ausbesserte und den Belag erneuerte. Im Rahmen der Arbeiten zur Grundstückgestaltung wurden zunächst zum Schutz der Zuschauer, Rennfahrer und für Werbezwecke eine Bande aus Holz um die Bahn angebracht. Weiter wurden Umzäunungen und die Böschungen zum Hundeplatz installiert und ausgebaut. In den folgenden Jahren wurden stetig Verbesserungen an der Radrennbahn durchgeführt.
 
Einbau einer Kurvenerhöhung
Die vielen Ausbesserungen brachten immer wieder Unzufriedenheiten und Beschwerden bei den Veranstaltungen. Schließlich entschloss man sich in einer Mitgliederversammlung im November 1959 nach heftigen Diskussionen, den Neubau einer Radrennbahn voranzutreiben. Man sah sich dazu gezwungen, da viele Stürze auf die ungenügende Kurvenerhöhung zurückzuführen waren. Bereits am 5. November begann man mit den Abbrucharbeiten.
 
Nach monatelangen Erdarbeiten war es am 27. März 1961 soweit, dass die Firma Vetter aus Rheinsheim die Fahrdecke betonieren konnte. Nach sehr viel Eigenarbeit der Mitglieder war es im Mai 1962 endlich soweit, dass eine neue Zementbahn mit 333,33m Länge, 6,5 m Breite und einer Kurvenerhöhung von 28° geschaffen war. Für den Radsportverein und die gesamte Gemeinde Oberhausen war es ein grandioses Ereignis, als am 13. Mai 1962 die neue Radrennbahn mit einem Zuschaueransturm von 5000 Besuchern ihre Premiere erfuhr.
 
Durchführung deutsche Meisterschaften
Nach den im gleichen Jahr erfolgreich durchgeführten Deutschen Meisterschaften fanden in den darauffolgenden Jahren Rad-Ländervergleichswettkämpfe gegen die CSSR, Südafrika und die UDSSR statt. Die nächste Premiere erfuhr das "Oberhäuser Oval" nach Anbringung einer Flutlichtanlage am 16. Juni 1963 mit dem ersten Nachtrennen.
 
Der Bau des Vereinsheims
In den Wintermonaten 1964/65 wurde wiederum in Eigenarbeit ein neues Vereinsheim an der Radrennbahn erbaut. Die Einweihung fand am 19. Juni 1965 statt. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Deutsche Meisterschaften und Ländervergleichswettkämpfe statt. Auch sportlich hat sich der Verein in den darauffolgenden Jahren entwickelt. So wurde 1970 Günter Haritz zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Weltmeister im Vierer Mannschaftsfahren.
 
Die sportliche Krönung des Vereins war die Erringung der Goldmedaille bei Olympia im Jahr 1972 in München. Günter Haritz gewann diese ebenfalls in der Vierer-Mannschaftsverfolgung zusammen in der Besetzung Colombo, Hempel und Schuhmacher. Im Trend der Leistungsförderung der Bundesrepublik Deutschland fasste man das Ziel, den Radsport-Stützpunkt Oberhausen/Baden weiter auszubauen und zu festigen. Es war die Entscheidung gefallen, auf dem Gelände auf der Radrennbahn ein Landesleistungszentrum für den Bahnradsport zu bauen.
 
Wiederum mit sehr viel Eigenarbeit und der Unterstützung der Baufirma Vetter in Philippsburg, konnte dieses am 12. Mai 1973 dann eingeweiht werden. In den folgenden Jahren wurden neben zahlreichen internationalen Veranstaltungen auch mehrere Profirennen durchgeführt. Um Sponsoren für den Verein zu gewinnen, kam im Jahre 1979 die Vorstandschaft auf die Idee Tennisplätze zu erstellen. In diesem Zeitraum zeichnete sich deutschlandweit ein kaum zu bremsender Tennis-Boom auf.
 
Erweiterung mit Tennisplätzen
In gewohnt guter Zusammenarbeit mit der Firma Vetter ist es gelungen, drei Tennisplätze zu errichten, die 1980 mit der Gründung einer Tennisabteilung im RSV erstmalig bespielt wurden. Im darauffolgenden Jahr 1981 verbreiterte der Verein sein Radsportengagement mit der Gründung einer Radtourenabteilung.
 
Umbau Fahrbahnbelag / Radsporterfolge
Durch Witterungseinflüsse befand sich die Fahrfläche der Rennbahn 1985 abermals in einem mangelhaften Zustand. Der Belag war an vielen Stellen gerissen und marode. Mit Hilfe neuer bauphysikalischer Erkenntnisse und Materialien wurde die gesamte Bahn mit einem teilflexiblen Betongemisch um ca. 20 cm neu aufgebaut. Mit einem internationalen Junioren Vergleichswettkampf aus 12 Nationen wurde die "neue" Bahn am 31. Mai 1986 erstmals befahren. In den kommenden Jahren machte der Verein durch Markus Nagel, Erik Weispfennig, Dirk Ronellenfitsch und Hans-Jürgen Schweikert mit großen Erfolgen auf sich aufmerksam.
 
Zuwachs Mitglieder / Vereinsjubiläum
Als nächster historischer Abschnitt wird 1993 die Mitgliederzahl von 300 überschritten. Weiter wurde in diesem Jahr Dirk Ronellenfitsch Juniorenweltmeister und Markus Nagel mehrfacher Deutscher Meister.
 
1995 feierte der Verein mit der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften sein 75-jähriges Bestehen. Am 7. Oktober lud der Verein in der festlich geschmückten Schulsporthalle zum Festbankett ein. Zusammen mit vielen Gästen aus Sport und Politik wurde dieser Anlass gefeiert.
 
Änderung der Richtlinien
Nach der Änderung der UCI nicht mehr zwischen Amateuren und Profis zu unterscheiden, wurde es für die Bahnveranstalter zunehmend schwieriger attraktive Fahrerfelder an den Start zu bekommen, da es bei Bahnveranstaltungen keine UCI-Punkte gibt. In der Saison 1999 kehrt Erik Weißpfennig zum Verein zurück. Die Radrennbahn erhält eine neue Flutlichtanlage.
 
Großer TIS-Preis
Im Jahre 2000 wurde durch Klemens Maier und Walter Zeller ein Profirenntag geboren. Es konnten viele Profis verpflichtet werden, die im Winter die 6-Tage Rennen bestimmten. Der "Große TIS-Preis" wurde wieder zu einer erstklassigen Veranstaltung. Im gleichen Jahr wurde Erik Weispfennig mit seinem Partner Stefan Steinweg in Manchester Weltmeister im Madison.
 
"Der Große TIS-Preis" wurde von Jahr zu Jahr ein größeres Top-Ereignis, das in den Jahren 2002 und 2003 sogar vor einer Rekordkulisse von 3500 begeisterten Zuschauern durchgeführt wurde. Auch in den Räumlichkeiten des RSV und auf der Radrennbahn tat sich einiges. Knochensteine wurden rund um die Radrennbahn gelegt, die Grünanlagen vervollständigt und alles auf den neuesten Stand gebracht.
 
Sanierung der Kebelbahn
Auch die Kegelbahn wurde saniert. Im Landesleistungszentrum wurden die Zimmer mit Rauputz ausgestattet, auf die Böden Laminat verlegt, Wasser installiert und neue Möbel angeschafft. An der Radrennbahn wurden zwei neue Verkaufsstände gebaut.
 
Nachdem die Firma LUK als Sponsor ausfiel, wurde das Pfingstrennen 2005 und 2006 als "Großer SDK-Preis" durchgeführt.
 
Sixdays-Night
Im Jahr 2005 wurde der "Große TIS-Preis" als "TIS-Sixdays-Night" von Erik und Leif Weispfennig in Zusammenarbeit mit Klemens Maier veranstaltet. Wieder wurde das Ereignis, das wegen Regens über zwei Tage dauerte, ein voller Erfolg. Die erfolgreiche Arbeit wurde auch 2006 fortgesetzt.
 
Die Veranstaltung am 21. August 2006 wurde zu einem Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Neben den zahlreichen Winterbahnprofis konnte man den Gerolsteiner Michael Rich und den für Milram fahrenden, erfolgreichsten deutschen Radprofi, Erik Zabel verpflichten. Bei einer Rekordkulisse von ca. 4000 begeisterten Zuschauern gewannen Erik Zabel und Erik Weispfennig, der damit seine Abschiedstournee einläutete, das Hauptrennen.
 
Umbruch in der Verwaltung
Das Jahr 2007 begann mit einem Umbruch in der Verwaltung. Der Erste und Zweite Vorstand, der Geschäftsführer und der Kassier, der Schriftführer sowie 3 Beisitzer traten von ihren Ämtern zurück. Die Verwaltung wurde merklich verjüngt, um somit Neuen Schwung in den Verein zu bringen.
 
Die erste Bewährungsprobe war das Pfingstrennen, das in diesem Jahr sehr gut ankam und 350 Zuschauer auf die Radrennbahn brachte. Weiterhin wurden 2 baden-württembergische Meisterschaften auf der Radrennbahn und die RTF Rundfahrt ausgerichtet
 
Highlights 2007
Das Highlight war aber wie jedes Jahr das große TIS Six-Days-Night Rennen, das bei sehr gutem Wetter und mit allen Winterbahnprofis und Namen wie Stefan Schuhmacher wieder 3500 begeisterte Zuschauer auf das Oberhausener Oval brachte.
 
Führungswechsel
Im August trat die Kassiererin Kerstin Hoffmann aus beruflichen Gründen von ihrem Amt zurück. Die Verwaltung setzte Ingrid Auer einstimmig bis zur nächsten Hauptversammlung als Kassiererin ein. Am 21. November kam dann der nächste Rückschlag , bei dem der 1. Vorstand Gerd Steinle aus beruflichen und aus gesundheitlichen Gründen zurück trat. Wiederum reagierte die Verwaltung schnell und setzte den bis dahin 2. Vorstand Klemens Maier als 1. Vorstand ein.
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